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Montag, 03.05.10

Schon wieder sitze ich hier auf meinem Bettt un es hat sich nichts geändert. Ich hasse mich einfach nur noch. Ich hasse es, wie ich aussehe, wie ich rede, wie ich gehe, wie ich mit anderem umgehe. Verdammt, jetzt bin ich tatsächlich da wo ich niemals hinwollte. Und ich komme nicht mehr voran. Ich bin angekommen und stecke fest. Es fühlt sich nur noch dumpf und hohl an. Nichts mehr hat eine Bedeutung. Nicht die Freunde, nicht der Spaß, nicht die Schule, die Familie. Alles ist dunkel und tot, alle Gefühle abgestorben. Es hat keinen Sinn mehr, alles hängt vom Gewicht ab und genau das bekomme ich nicht in den Griff. Je mehr die anderen mich verändern wollen, desto weniger will ich es selbst. Vielleicht ist es ja ein Hilfeschrei von mir nach aussen, genauso wie damals, als ich dünn war. Und das war ich weiss Gott. Alles aufgegeben. Für nichts und wieder nichts. Die Kontrolle verloren. Die Zügel aus der Hand gleiten lassen. Und mich zu etwas schrecklich fettem und wabbligen und bedürftigen werden lassen. Bei mir heiss es alles oder nichts. Und im Moment ist es alles. Ich denke schon wieder übers kotzen nach. Denke immer wieder: Nur einmal, weil du dich so voll fühlst, weil du wieder gefressen hast, du fettes Schwein! Mach es einfach! Tu es! Doch dann denke ich: Bist du blöd, willst du wieder krank werden? Hinterher verlierst du wieder komplett den Verstand. Aber wie ist es denn jetzt? Habe ich nicht bereits den Verstand verloren? Ich glaube immer wieder, ich würde nicht in diese Welt passen. Nein, alle wollen immer etwas von einem. Alle wollen reden, reden über belanglose Dinge. Nein, so jemand bin ich leider nicht. Ich wäre es gerne. Aber je mehr ich versuche, so zu sein, wie mich die anderen haben wollen, desto weniger schaffe ich es und desto mehr entferne ich mich von ihnen. Langsam und sehr leise gehe ich immer einen Schritt Rückwärs mit einem entschuldigendem Lächeln auf den Lippen. Warum kann ich nicht einfach normal sein, ein Mensch sein. Und mich nich immer wegen meiner menschlichkeit verabscheuen. "Übermensch" könnte man vielleicht das nennen, wonach ich strebe. Rational, allwissend, über allen anderen stehend, schön, dünn. Doch ich vergesse immer, bei all meinen Träumen, dass ich immernoch das fette Mädchen bin, das in dem Zimmer mit den lila Wänden auf dem Bett sitzt und nichts tut und einfach das Leben an sich vorbeiziehen lässt.

3.5.10 19:17
 


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